Grotte
Lage der Grotte
Auf dem Weg von Wilen nach Niederglatt liegt rechter Hand am Ende des Waldstückes die Grotte von Niederglatt. Sie ist bequem mit dem Auto oder zu Fuss erreichbar.
Zur Geschichte
Das Wunder von Lourdes datiert aus dem Jahre 1858. Damals erschien dem französischen Bauernmädchen Bernadette Soubris die Jungfrau Maria in der Felsenhöhle von Massabielle. Bernadette wurde 1925 selig- und 1933 heiliggesprochen. Noch heute sind die Grotten von Lourdes, wo sich angeblich schon viele Wunder ereignet haben sollen, ein bekannter und viel besuchter Wallfahrtsort.
1958 jährte sich das Wunder von Lourdes zum 100. Mal. Aus Anlass dieses Jubiläums beschloss die Gemeinde Niederglatt auf Initiative des Pfarramtes und des Müttervereins die Erstellung einer Lourdes Grotte. Der Standort am Rande eines bewaldeten Hügels in der Nähe der Strasse Watt-Niederglatt wurde von einem Niederglatter Bürger zur Verfügung gestellt.
Der Baubeginn fand Mitte Mai 1958 mit dem Erdaushub für die zukünftige, künstliche Grotte statt. Aus Schwarzenbach, Mosnang und Waldkirch wurden Tuffsteine herangeführt, um damit die Mauern - teilweise in recht mühsamer Fronarbeit - zu erstellen. Bald konnte auch die Marienstatue, durch einen gewissen Brunschwiler in Gossau aus Kunststein gegossen, in die Nische eingesetzt werden. Die Einweihung am 11. September 1958 war für die kleine Gemeinde Niederglatt ein grosser Festtag mit einiger kirchlicher Prominenz. Aber auch noch heute ist die Lourdes-Grotte "Maria in der Au" für viele Menschen eine beliebte Besinnungs- und Andachtsstätte abseits vom Trubel. Ein kleiner Weiher, umgeben von verschiedenen Blumen und Pflanzen, sowie zwei Sitzbänke laden ein zum Verweilen. Die beiden Statuen erhielten im Sommer 2004 einen neuen Anstrich und die Sitz- und Kniebänke wurden im Herbst 2003 erneuert. So erstrahlt die Grotte wieder in neuem Glanz.
Pflege der Grotte
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Brigitte Egli Bei der Kirche
9240 Niederglatt
st.b.egli@bluewin.ch 071 393 85 18
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Am Fest unserer Kirchenpatrone Felix und Regula wurde dieses Jahr ein besonderer Akzent gesetzt: 50 Jahre Lourdesgrotte. Aufgrund ungünstiger Witterungsverhältnisse konnte der Festgottesdienst leider nicht wie geplant unter freiem Himmel unmittelbar bei der Grotte stattfinden. So trafen sich Jung und Alt am gewohnten Ort, in der Kirche wieder. Umrahmt vom Kirchenchor wurde in den Texten der Ursprung und die Bedeutung der Grotte ein wenig ins Licht gestellt: Am 11. Februar 1858 sah das vierzehnjährige Hirtenmädchen Bernadette Soubirous in einer Felsengrotte bei Lourdes zum ersten Mal eine leuchtend helle Gestalt, die Gottesmutter Maria. Es war eine Erscheinung, die sich ab diesem Datum insgesamt siebzehn Mal wiederholte. Dabei lud Maria die Menschen immer wieder ein zum Gebet, zur Umkehr und zu einem Leben, wo der Glaube an Gott eine entscheidende Rolle spielt. Seither pilgern Millionen von Menschen zur Grotte in Lourdes und erquicken sich an der Quelle, die dort entspringt. Es sind Menschen mit all ihren leiblichen und seelischen Nöten. Sie hoffen auf Hilfe und Kraft… Diese Hilfe und Kraft, so wurde im Gottesdienst deutlich, ist mit der Errichtung der Grotte Niederglatt vor genau 50 Jahren in unsere Nähe gerückt. Fast unzählige Kerzen und Gebete sind seither vom ortsansässigen Abbild aus entzündet oder zum Himmel geschickt worden. Dankbar und in beschenkter Stimmung begegneten sich die Gottesdienstbesucher anschliessend beim Apéro.





